13.06.2007 - 433 km
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Und
los geht die Reise am 13.6.2007 in Belp. Voll bepackt, die Tanks gefüllt, die
Batterien bis zum zerreissen geladen geht es los. Den ersten Tag verbringen wir
eigentlich nur auf der Autobahn. In Basel versuchen wir die Nordtangente, und
wir kommen problemlos bis nach Frankreich. Weiter geht’s auf der Autobahn über Strassburg,.
Saarbrücken bis nach Nennig. Auf dem Campingplatz Dreiländereck lassen wir uns
für die Nacht nieder und geniessen den Sommerabend auf der Terrasse des
platzeigenen Restaurants.
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14.06.2007 - 494 km
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Die
Autobahn ruft wieder. Via Luxemburg fahren wir nach Belgien. Kurz nach Lüttich
ist es mit der Ruhe auf der Strasse vorbei, von Mastrich bis nach Amsterdam hat
es soviel Verkehr, ein Wunder, dass wir erst kurz vor Amsterdam den ersten Stau
erwischen. Der ist dafür ausgewachsen, und wir benötigen für die letzten 15
Kilometer bis nach Ijmuiden 90 Minuten. Dafür erwischen wir auf dem
Campingplatz „de Duindoorm“ einen guten Stellplatz und am Abend lassen wir uns
eine flämische Spezialität servieren.
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15.06.2007 - 6 km
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Welch
Fahrstrecke heute. Wir tanken noch einmal auf, füllen die Vorräte soweit
notwendig und begeben uns zum Fährenterminal. Der Hafen von Ijumiden lädt zu
einem Bummel und gegessen will auch sein. Die restliche Wartezeit verbringen
wir mit lesen und relaxen. Mit rund einer Stunde Verspätung legt der Pot ab und
die Überfahrt beginnt. Da wir uns eine Commodore Kabine geleistet haben, müssen
wir nicht mal einen Tisch selber reservieren. Nach dem obligaten Magenfüllen am
Buffet gehen wir gut gelaunt zu Bett.
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16.06.2007 - 96 km
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Die
Verspätung lässt sich nicht aufholen, wir treffen halt erst um 10:30 Uhr in
Newcastle ein. Ohne Probleme finden wir die Autobahn und fahren so schnell es
geht in Richtung Westen zum Hadrian’s wall. Bein Chester Roman Fort machen wir
Halt und besichtigen die Anlage. Weiter fahren wir dem Wall entlang. In
Haltwhistle gehen wir einkaufen und suchen einen Campingplatz in der Gegend
auf. Es giesst wie aus Kübeln, und der Campingplatzbesitzer beklagt sich über
den Dauerregen, der ihm die ganzen Stellplätze in Matsch verwandelt. Dank gutem
Zureden finden wir noch eine akzeptable Ecke und stellen aus mal auf….Nach dem
Regen unternehmen wir noch einen Rundgang entlang dem Hadrianswall und lassen
uns auf dem Rückweg noch einmal verregnen. Trotzdem wird gut gelaunt das
Nachtessen gekocht und kurz darauf ist Nachtruhe!
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17.06.2007 - 146 km
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Auf
der B6318 fahren wir durch das Grenzland. Vorbei an Weiden und Strassen, die
noch einer Furt bedürfen, gelangen wir endlich nach Schottland. Aus dem
Lautsprecher tönt natürlich „Alba“ von „Runrig“. Das schlechte Wetter vom
Vortag hat sich verzogen, der blaue schottische Himmel sagt Hallo. Wir besuchen
die Sweatheart Abbey und lassen uns in den alten Gemäuern in die Vergangenheit
zurückversetzen. Entlang der Küste von Galloway fahren wir weiter bis nach
Sandy Beach. Auf dem Campingplatz lassen wir uns für eine Nacht nieder. Noch
vor dem Essen unternehmen wir eine Wanderung über die Mersehead Sands, für uns
Binnenländer ist natürlich der Schlick nichts Alltägliches.
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18.06.2007 - 200 km
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Wir
verlassen Sandy Beach und begeben uns auf die Spuren der ersten schottischen
Christen. In Whithorn und der Isle of Whithorn befinden sich Spuren der ersten
Kirchen auf schottischem Boden. Im Ort Isle of Whithorn (der keine Insel mehr
ist) sind nur die Grundsteine der Kirche zu sehen. Dafür ist das Essen in der
einzigen Bar des Ortes umso besser, bei Pasta an Cheddarsauce und
Fleischbällchen auf Reis und einem Bier füllen wir uns den Magen. So gestärkt
besuchen wir noch Whithorn. Weiter geht die Reise nach Stranrear, wo die
Vorräte aufgefüllt werden. Unterwegs entdecken wir ein paar nette Stellplätze
an der Küste, es ist aber noch zu früh, um bei den Möwen einzuchecken. Also
fahren wir weiter Richtung Norden und finden in Heronsford einen idyllischen
Campingplatz mitten im Rhododendronwald.
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19.06.2007 - 213 km
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Nachdem
uns die platzeigenen Hoppelhasen geweckt haben, fahren wir weiter der Küste
entlang nach Ayr. Eine Überführungsetappe nach Inveraray ist eingeplant, wir
versuchen, möglichst elegant um Glasgow zu gelangen. Das gelingt perfekt, und
entlang der Bonnie Banks Of Loch Lomond fahren wir nach Inveraray. Wir lassen
uns bei Campbels auf einen Besuch ein und laufen durch den Ort. Auf dem nahem
Campingplatz wird erstmal der Schmutz runtergewaschen und dann der Wassertank
wieder befüllt.
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20.06.2007 - 215 km
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Wir
fahren um die Halbinsel Knapdale herum und geniessen die zum Teil grossartigen
Ausblicke auf das Meer. Auf einem schönen Platz verbringen wir den Mittag und
schauen unseren neuen Freunden, den Hoppelhasen, beim Fressen zu. Weiter geht
die Fahrt der Küste entlang nach Oban. Unterwegs machen wir noch einen
Abstecher zur Atlanticbridge, Schottlandkenner wissen, welch ein dramatischer
Ausblick sich dort bietet. Ziel ist eigentlich Oban, der Stellplatz dort will
aber nicht gefallen. Nach kurzem Kriegsrat entschliessen wir uns, mit der 18:00
Uhr Fähre zur Isle of Mull überzusetzen. CalMac hat noch Platz für uns, und auf
Mull finden wir in der Nähe von Knock einen wunderbaren Stellplatz direkt an
der Küste. Im wunderschönen Abendlicht geniessen wir ein wohlverdientes
Feierabendbier und lassen uns von den Schafen in den Schlaf blöken.
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21.06.2007 - 116 km
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Nach
dem Frühstück fahren wir rund um den Ben More zur Insel Iona. Mit der
Fussgängerfähre setzen wir über und spazieren über den historischen Grund. Beim
Kloster kaufen wir uns mal die Jahresmitgliedschaft bei Historical Scotland.
Bei den stolzen Eintrittspreisen dürfte sich das rasch auszahlen. Nach der
Rückfahrt begeben wir uns noch zum äussersten Ende der Strasse. Wir finden dort
nicht Schottland, sondern die Südsee: Strände, blaues Meer und eine Temperatur,
die uns vergessen lässt, wo wir uns gerade befinden. Gegen Abend fahren wir
wieder in Richtung Knock und stellen uns auf einem anderen Stellplatz in die
Abendsonne. Leider hat es keinen Wind, so dass wir das erste Mal mit den Midges
auf Tuchfühlung gehen. Der Lachs schmeckt trotzdem hervorragend und im
Abendlicht gönnen wir uns eine Dusche in unserem Deluxe-Bad.
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22.06.2007 - 114 km
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Wir
fahren zum Duart Castle, dem Stammsitz der MacLeans. Auf der ganzen Insel
wimmelt es von MacLeans und Konsorten, die haben am Samstag eine Familienfete
geplant. Die Burg ist aber noch zu besichtigen. Auf der Holperpiste Richtung
Calgary wird das Fahrwerk unseres Sloopy so richtig auf die Probe gestellt,
alle Schlaglöcher werden aber mit Bravour gemeistert. In Tobermory wollen wir
auf dem grossen Parkplatz bei der Brennerei übernachten, die Verbotsschilder
belehren uns aber eines besseren. Ein Wunder, dass auf diesem Parkplatz
überhaupt parkiert werden darf. Auf dem nahen Campingplatz ist aber noch Platz
für uns und wir erkunden den Ort zu Fuss. Bei Bier und Whisky sowie einem guten
Barmeal geniessen wir die Abendsonne.
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23.06.2007 - 207 km
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Wir
sagen tschüss zu Mull und setzen mit der Fähre nach Lochaline über. Entlang der
Morvern-Halbinsel fahren wir in Richtung von Fort William. Dort decken wir uns
mit Vorräten ein, Nessie wollen wir erst später besuchen. In Dornie stellen wir
uns auf den Campingplatz und kochen wieder mal was in unserer Kombüse. Früh
gehen wir unter die Decke, weil…
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24.06.2007 - 104 km
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…wir
am Morgens um 10:00 Uhr Eilean Donan Castle besuchen wollen. Gesagt getan, bei
nasskaltem Schottlandwetter turnen wir durch die Gemäuer und werden fast von
einer Horde Carturos über den Haufen geworfen. Nach soviel Geschichte düsen wir
über die Skyebridge auf die besagte Insel (mittlerweile gebührenfrei). Bei
immer heftigerem Wind machen wir einen Abstecher nach Elgol und unternehmen
eine kurze Wanderung. Der Sturm bläst uns fast davon und in Loch Sligachan
suchen wir den Campingplatz auf. Ein Seebär weist uns einen Stellplatz zu. Nach
dem unser Geschoss gut vertäut ist, gehen wir im nahen Hotel an die Bar und
lassen uns Bier und Barmeal sowie bei einem der 200 Whiskys den Sturm um die
Ohren sausen.
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25.06.2007 - 74 km
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Der
Wind hat nicht gross nachgelassen, dafür ist der Himmel wunderschön blau. Ein
guter Tag, um in Carbost einen Besuch bei Talisker einzuschalten. Dummerweise
ist den armen Brennern das Wasser ausgegangen, so dass zur Zeit kein Kessel
unter Feuer steht. Aber zum Glück haben die dort einen anständigen Vorrat, so
dass wir trotzdem ein paar gute Tropfen einpacken können. Natürlich besuchen
wir noch die Talisker-Bay, von irgendwo muss ja das Gebräu seinen Namen haben.
Weiter düsen wir entlang der Westküste von Skye nach Dunvegan, der Eintrittspreis
von £ 7.50 für das Castle und den Garten scheint dann doch aber eher Abriss zu
sein. Also lassen wir die MacLeods links liegen. Unterwegs Richtung Portree
entdecken wir bei Coishletter einen wunderschöne gelegenen Campingplatz mit
Waschmaschine, also wird während und nach dem Kochen schmutzige Wäsche
gewaschen.
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26.06.2007 - 79 km
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Als
erstes besuchen wir Portree und bunkern Vorräte. Danach machen einen Bummel am
Hafen entlang und durch die Einkaufsstrasse. Weiter geht die Fahrt zum Old Man
Of Storr, der schon aus der Ferne grüsst. Wir sind etwas schlapp und geniessen
den Anblick aus der Ferne. Weiter geht’s zum Kiltrock. Kurz davor entdecken wir
einen wunderbaren Parkplatz direkt über der Steilküste, der sich auch als
Stellplatz hervorragend eignen würde. Aber eben, wir wollen nach Uig und weiter
auf die Western Islands. In Uig wird zuerst das Calmac-Office aufgesucht und
für die 9:30 Uhr Fähre nach Lochmaddy auf North Uist eine Passage gebucht. Auf
dem Campingplatz von Uig übernachten wir. |
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27.06.2007 - 79 km
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Bei
bombastischem Wetter nehmen wir die Überfahrt nach Lochmaddy unter den Kiel.
Bei einem Scotish-Breakfast (…zum Glück ist die See ruhig…) tanken wir Energie.
Kurz vor Mittag landen wir in Lochmaddy und wir fahren als erstes gegen Süden.
South Uist will nicht so recht begeistern, und wir steuern die Insel Eriksay
an. Neben dem Seedamm, der die beiden Inseln verbindet, lümmeln ein paar Robben
auf den Felsen. Die Insel selber bietet einen 1A Stellplatz beim Fähranleger
zur Insel Barra: Toilette und Dusche von 07:00 bis 19:30 Uhr, Frischwasser und
obendrein noch eine Entsorgungsmöglichkeit für die Toilette. Kostenpunkt?
Ausser für die Dusche (1£) gar nichts. Wir schnallen die Wanderschuhe an und
machen einen Ausflug rund um Eriksay. Ein Boarder Collie ist unser Begleiter.
Sogar ein Lokal hat es auf der Insel, und wir nehmen dort einen
Nachmittagskaffee. Am Abend hat der Sturm uns wieder, auf der Mole beim
Fähranleger geniessen wir das Prasseln des Regens auf das Dach.
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28.06.2007 - 141 km
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Der
Nachteil von Eriksay ist, dass man wieder den ganzen Weg zurück fahren muss.
Also, los geht’s. Wir versuchen, auf South Uist ein paar Sehenswürdigkeiten zu
entdecken, ausser ein paar Ruinen von Kirchen und alten Friedhöfen gibt’s leider
nicht allzu viel zu entdecken. Dafür sind die Strände grossartig. Am Nachmittag
entschliessen wir uns, noch auf Harris überzusetzen. Gesagt, getan, um 19:00
Uhr treffen wir auf Harris ein. Nach kurzer Fahrt finden wir einen Stellplatz
direkt in den Dünen und geniessen einen wunderbaren Abend.
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29.06.2007 - 143 km
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Als
erstes Besuchen wir Tarbert und reservieren schon mal die Rückfahrt nach Uig
für den Montag. Der Ort gibt ausser einem Tearoom (..mit mega-leckeren
Sconies…) nicht viel her und wir fahren weiter Richtung Norden. Unterwegs haben
wir den Eindruck, nicht auf dieser Welt zu sein. Über Hochebenen, die
eigentlich keine sind, gelangen wir weiter in Richtung von Stronoway. Das
Wetter ist aber so was von gut, dass wir uns Richtung Callanish aufmachen und
den Steinkreis besuchen. Wir haben Glück, es sind nur relativ wenige Leute
dort. Weiter geht die Reise zum Dun Carloway. Hat uns das Glück verlassen? Ein
Haufen Carturos aus dem grossen Kanton belagert den Turm aus der Eisenzeit. Wir
haben Zeit und legen uns an die Sonne. Bald ist der Spuck vorbei, und wir
können das Monument in Ruhe geniessen. Ach ja, hab ich das Wetter schon
erwähnt? Saumässig schön und angenehm warm! In Arnol besuchen wir noch das
Black House und Husten uns durch das Torffeuer im Innern. Unser heutiges Ziel
ist der Nordzipfel von Lewis, dass netterweise Butt of Lewis getauft wurde.
Beim Leuchtturm finden wir einen wunderbaren Stellplatz. Nur der Wind und die
Möwen sind zu hören, dazu begleitet uns ein wunderbarer Sonnenschein durch den
Abend.
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30.06.2007 - 160 km
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Auch
für heute gilt: selbe Strecke wie am Vortag, einfach von Nord nach Süd. Als
Erstes steuern wir Stornoway an, nachdem wir die Vorräte aufgefrischt haben,
besuchen wir die Stadt. Ausser der kleinen Fussgängerzone gibt die Stadt aber
nicht her und wir verkrümmeln uns weiter gegen Süden. Wir beraten kurz, wo wir uns hinstellen
wollen, und finden am Ende einer kleinen Strasse eine sensationelle Sandbucht
mit Stellplatz und Toilette. Hier
bleiben wir und wollen gar nie mehr weg.
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01.07.2007 - 92 km
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Heute
wollen wir eine Inselrundfahrt auf South Harris unternehmen, und das tun wir
auch. Single Tracks ohne Ende warten auf
uns, und vor lauter Kurven wissen wir nicht mehr, wie das Geradeausfahren
eigentlich gehen würde. In Rodal besuchen wir die mittelalterliche Kirche und
besteigen den Kirchenturm. Einmal Mehr zieht uns der Friedhof in seinen Bann und wir entdecken Gräber aus dem Jahre
1820. Weiter geht die Rundreise und am frühen Nachmittag finden wir einen
weiteren Topstellplatz direkt an einem Beach. Wir gehen sofort los und erkunden
das Watt und müssen schon bald vor der Flut den Rückzug antreten.
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02.07.2007 - 269 km
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Am
frühen Morgen heissts bye bye Hebriden. Calmac bringt uns bei kräftigem Regen
zurück nach Uig. Skye lassen wir nun
sein und fahren zügig in Richtung Skye Bridge.
Wir wollen heute bis Gairloch, das Wetter ist nicht besonders und wir
geben halt ein bisschen Gas. Trotzdem machen wir noch einen Abstecher nach
Applecross, obwohl wir im dichten Nebel die Strasse kaum noch finden. In einem
kleinen Café im ehemaligen Garten eines Landsitzes der Kennedys verbringen wir
den Mittag. Weiter geht’s auf Single Trackis Richtung Gairloch. In Gairloch
stellen wir uns auf den Campingplatz und verbringen den Abend in der lokalen
Bar.
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03.07.2007 - 199 km
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Invereve-Garden,
wir kommen. Als erstes lassen wir uns von der schottischen Gartenbaukunst in
ihren Bann ziehen. Es ist schon gewaltig, was hier alles wächst und gedeiht.
Zum Glück hats ein klein wenig Wind, so dass wir weitgehend von Midges
verschont bleiben. Weiter geht die Reise gegen Norden. Kurz vor Ullapool
beginnt es so richtig so schütten, wir müssen sogar mal kurz anhalten, weil die
Strasse nicht mehr zu erkennen ist. Bis kurz vor Durness lässt der heftige
Regen kaum nach. Dafür werden wir in Durness von Sonnenschein begrüsst, nach
ein paar Minuten zieht jedoch Nebel auf und taucht die ganze Umgebung in ein
gespenstisches Licht. UhuUhu! Ab in die Bar und bei einem Pint und einem Whisky
den Spuck vergessen!
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04.07.2007 - 0 km
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Mal
ein Tag ohne Fahren. Wir schnallen die Wanderschuhe an und spazieren zum Dunnet
Head. Eine Beachwanderung im Nebel ist angesagt, doch kaum sind wir richtig
losgegangen, beginnt sich der Nebel zu lichten und die Sonne scheint. Sofort
wird es ziemlich warm, und wir entledigen uns nach und nach der warmen Kleider.
In den Klippen wimmelt es: Möwen, Tölpel und ein paar Puffins ziehen ihre
Runden und lassen sich gut beobachten. Den späteren Nachmittag verbringen wir
mit lesen und kochen und essen auf dem Campingplatz von Durness und versuchen
uns noch als Möwendompteur.
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05.07.2007 - 162 km
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Für
den heutigen Abend haben wir die Passage auf die Orkneys gebucht. Wir bummeln
entlang der Nordküste Richtung Thurso und bestaunen den Atommeiler. In Thurso
frischen wir die Vorräte auf und bummeln kurz durch die Stadt. Die will uns
aber nicht gefallen und wir begeben uns nach Scrabster. Da wir etwas früh sind,
machen wir einen Bummel durch die Hafenanlage und besuchen die Fishermans
Mission. Am Abend geht’s los mit dem einchecken. Die Überfahrt ist wunderbar
ruhig und der Old Man Of Hoy ist schon fast das gesamte Fährticket wert. An der
Westküste von Mainland finden wir unterhalb eines Vogelfelsen einen Stellplatz
und geniessen den wunderbaren Abend.
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06.07.2007 - 44 km
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Am
Morgen wandern wir zuerst auf den Vogelfelsen bei Marwick. Auf halben Weg zieht
leider Nebel auf, wir warten ein klein wenig. Leider ist der Nebel hartnäckig,
so dass wir die Vögel vor allem hören. Zwischendurch taucht aus dem Nebel eine
Möwe auf und gleitet an uns vorbei. Zurück beim Fahrzeug fahren wir weiter nach
Skara Brae und besuchen die Funde aus der Steinzeit. Weiter geht’s nach Kirkwall, wo wir die
Brennerei Highland Park besuchen. Der
Whiksy schmeckt, die Vorräte werden weiter aufgefüllt. Auf dem lokalen
Campingplatz quartieren wir uns ein und besuchen noch die St. Magnus Kathedrale
in Kirkwall. Nach einem Bummel durch die Gassen werfen wir die Bordküche an und
nach dem Essen schauen wir uns noch einen Match des FC Kirkwall gegen irgendwen
auf dem nahem Fussballplatz an.
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07.07.2007 - 55 km
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Der
Tag begrüsst uns mit heftigem Regen und Sturm. Kein Tag, um loszufahren, aber
Krikwall wird bei Regen auch nicht schöner. Also machen wir uns auf den Weg,
frischen unsere Vorräte auf und fahren gegen Norden. Beim Broch of Burgar werden wir fast von der
Platte geweht, wir trotzen aber den Elementen und lassen uns in der Einsamkeit
zurück in die Eisenzeit versetzen. Nicht
einmal der Museumswärter hat seinen Dienst bei diesem Wetter angetreten! Nach
der Besichtigung brauchen wir zuerst einmal ein Kaffee und wir beraten die
weiteren Pläne für den Tag. Entlang der
Küste fahren wir bis zum Brough Head, auf dem Parkplatz finden wir einen
strumgepeitschten Stellplatz. Da ausser uns niemand unterwegs ist, beschliessen wir, das Wetter zu geniessen und
lassen bei Tee und Shortbread und einer Partie Siedler die Zeit
verstreichen. Der Sturm lässt auch in
der Nacht nicht nach, so werden wir gemütlich in den Schlaf geschüttelt.
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08.07.2007 - 94 km
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Die
Ebbe hat den Fussweg auf die Insel Brough Head trockengelegt, also machen wir
als erstes einen Spaziergang zu den Klosterruinen und den Resten einer
Wikingersiedlung. Es regnet und windet immer noch, aber heute hat auch der
Museumswärter seinen Dienst angetreten. Das Wetter vertreibt alle anderen
Turos, so können wir auch in diesen Ruinen ungestört durch die Geschichte stöbern. Im Anschluss machen wir uns auf den Weg nach
South Ronaldsay. Das Wetter wird immer
besser, so dass wir bei Sonnenschein den Ring of Brodgar umwandern können. Ein
Besuch in Meashowe darf natürlich auch nicht fehlen, und am Nachmittag
geniessen wir den immer wärmeren Sonneschein auf unserer Fahrt gegen
Süden. Im Hafen von Burwick finden wir
einen perfekten Stellplatz und können die wenigen Tagesgäste beim verlassen der
Insel beobachten. Kurz nach dem das letzte Schiff die Insel verlassen hat,
tauchen in der Bucht mehrere Seehunde auf und strecken ihre Nasen frech in die
Luft. Bei schönstem Wetter geniessen wir den Abend und gehen mit der Sonne ins
Bett.
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09.07.2007 - 72 km
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Als
erstes besuchen wir das Tomb of the Eagle beim Old Head auf South Ronaldsay.
Die Grabkammer ist ohne Führer zu besichtigen, hinein kommt man aber nur
liegend auf einem Rollbrett. Die Grabkammer liegt spektakulär an einer
Steilküste. Auf dem Rückweg besichtigen wir noch die Ruinen eines Hauses aus
der Steinzeit. Das Haus verfügte bereits über eine Zentralheizung. Am
Nachmittag fahren wir in Richtung Stromness und machen einen Zwischenhalt an
einer der wunderschönen Sandbuchten auf der Südseite von Mainland. In Stromness
stellen wir uns auf den Campingplatz. Nach der Dusche machen wir uns auf den
Weg in die Stadt und im lokalen Pub lassen wir den späten Nachmittag und
anschliessend auch den Abend an uns vorbeiziehen.
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10.07.2007 - 308 km
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Am
Morgen heisst es früh aufstehen, die Fähre zurück nach Scrabster fährt um 06:30
Uhr. Wir sind fast die einzigen Fahrgäste,
die Fahrt zurück verläuft sehr ruhig. Heute haben wir eine Überführungsetappe
geplant, das Ziel heisst Loch Ness. Auf der A9 fahren wir Richtung Süden. Auch wenn’s eine lange Etappe geben soll, bei
Morangie besuchen wir trotzdem noch die Brennerei. Der Whisky mit dem
Madeirageschmack hat Tena so was von begeistert, da müssen wir doch glatt eine
weitere Flasche ins Reisegepäck nehmen. Über Dingvall und Muir of Ord fahren wir bis
nach Invermoisten und stellen uns auf dem Campingplatz direkt an die Gestade
des Loch Ness. Nessie, wo bist du?
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11.07.2007 - 128 km
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Heute
unternehmen wir eine Rundfahrt um das Loch Ness. In Drumnadrochit besuchen wir
zuerst die Ruinen des Urquhart Castle und dann, wir können’s nicht lassen, dass
Nessie 2000 Center. Interessant, die
Ausstellung, wir schauen bei der Weiterfahrt noch genauer auf den See,
vielleicht sehen wir ja Nessie mit Bastrock am Ufer Bananen essen. Über
Inverness fahren wir zum Culloden Muir, dem Ort des Untergans der schottischen
Clans. Ausser einer Wiese mit einigen Schautafeln und dem üblichen
Visitorscenter hat der Ort aber nichts zu bieten. Wir zeihen weiter, um am
Südufer des Loch Ness nach Fort Augustus zu fahren. An den Schleusen ist
mächtig was los, sogar die Drehbrücke wird für uns geöffnet (natürlich nicht für
uns, aber wir waren halt dort…). Den Abend verbringen wir wieder auf dem Platz
von Invermoisten.
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12.07.2007 - 178 km
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Wir
haben Nessie trotz intensiver Beobachtung des Lochs auch nicht entdeckt, also
ziehen wir weiter. Unser nächstes Ziel sind die Highlandgames in Balloch, zuvor
wollen wir aber noch in die Trossachs. Über Fort William und das Glen Coe
fahren wir in Richtung Strathyre. Im gleichnamigen Ort beziehen wir unser Nachtquartier.
Der Abendspatziergang führt uns noch in
das lokale Pub, und bei einem Ale lassen wir es uns gut gehen.
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13.07.2007 - 79 km
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Zuerst
besuchen wir das Loch Katrine. Auf dem Besucherparkplatz wäre das Übernachten
für 5£ gestattet, leider haben wir das erst jetzt erfahren. Wir bezahlen
unseren Obolus und wandern dem See entlang. Unterwegs kommt uns noch der
Raddampfer Robert Bruns entgegen, und wir geniessen mal wieder das herrliche
Sommerwetter. Nach dem Mittagessen
fahren wir nach Balloch und besuchen den Schlosspark des Castle. Die
Organisatoren der Highlandgames sind am Aufbau der Arena für die Spiele am
kommenden Tag. Leider ist der Campingplatz in Balloch ausgebucht, Stellplatz
finden wir auf die Schnelle keinen, so müssen wir auf einen Platz bei
Gartocharn ausweichen. Diesen Platz können wir nicht weiterempfehlen, Preis und Leistung stimmen überhaupt nicht
überein und die sanitären Anlagen waren wohl schon 1960 nicht mehr ganz auf dem
neusten Stand. Aber was solls, wir haben
ja unsere Wohnung mit dabei…
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14.07.2007 - 129 km
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Am
Morgen fahren wir zurück nach Balloch und suchen einen Parkplatz. Mit etwas
Glück finden wir einen, und dieser Platz hätte so nebenbei einen tollen
Stellplatz abgegeben. Zu Fuss geht’s weiter zum Castelpark und zu den
Highlandgames. Es wird alles geboten, was das Herz beghert: Tossing the traber,
Radrennen auf dem Rundkurs, Seilziehen
nund natürlich die Tänze und die Dudelsackcombos. Wir geniessen den Rummel,
aber am frühen Nachmittag haben wir dann doch mal alles gesehen. Wir verlassen
Balloch und ziehen weiter bis nach Bruntisland.
Unterwegs haben wir einen herrlichen Ausblich auf den Firth of Forth und
Edinburgh. Auf einem der Campingplätze verbringen wir die Nacht.
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15.07.2007 - 202 km
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Zuerst
besuchen wir St. Monans. Der kleine Hafenort liegt an der Südküste von Five,
die Sonne scheint und leider hats an der Hafenpromenade kein Kaffee. Oder auch
zum Glück, denn der Schlick im Hafenbecken würde uns vielleicht von Kaffee und
Kuchen abhalten. Wir wollen nach St. Andrews, aber nicht zum Golfspielen,
sondern um die Kathedrale, besser gesagt die Ruinen, und das Castle zu
besichtigen. Gemäss Reiseführer braucht es zum Parken in St. Andrews
irgendwelche Gebührenmarken, wir finden aber keine Hinweise und parken auf
einem aus unserer Sicht freien Parkfeld in Sichtweite der Ruine. Die Kirche hat
wirklich riesige Ausmasse, doch leider steht nicht mehr allzu viel davon. Das
Castle gibt schon mehr her, vor allem die Belagerungsgänge sind hoch
interessant. Am späteren Nachmittag fahren wir über Cupar und die Forth Road
Bridge nach North Berwick. Am Abend machen wir noch einen Spaziergang durch den
Ort.
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16.07.2007 - 0 km
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Heute
besuchen wir Edinburgh. Mit dem Zug geht’s von North Berwick direkt zum
Hauptbahnhof in der Stadt. Die ganze Stadt liegt im Nebel, das gibt eine
gruselige Stimmung. Von den Mauern des Castles ist gar nichts zu sehen, also
unternehmen wir zuerst eine Stadtrundfahrt mit dem Doppeldecker. Vorbei am schottischen Parlament und anderen
Sehenswürdigkeiten fahren wir fast bis vor die Tore von Jenners. Die
Einkaufshalle ist eindrücklich, vor allem die Preise lassen uns fast erstarren.
Schnell raus und wieder rauf auf das Castle. Bei Sonnenschein geniessen wir den
herrlichen Ausblick über die Stadt. Am späten Nachmittag fahren wir wieder
zurück nach North Berwick und verbringen den Abend mit Spielen auf dem
Campingplatz.
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17.07.2007 - 190 km
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Entlang
der Küste fahren wir in Richtung Süden. Unterwegs besuchen wir die Ruine von
Tantallon Castle und den schönen Fischerort St. Abbs. Auf der Terasse des
Hafencafés essen wir etwas. Weiter geht die Fahrt nach England, unser Ziel ist
Holy Island mit den Ruinen des Klosters Lindisfarne. Wir staunen ab den wenigen
Besuchern, und erfahren sogleich den Grund: die Flut wird in wenigen Minuten
die Zugangsstrasse zur Insel für 6 Stunden unterbrechen….! Wir bestaunen die
nun fast menschenleere Kulisse des Klosters und fahren später zu einem einsamen
Parkplatz. Bei sonnigem Wetter verbringen wir den Abend und fahren später, bei
wieder trockener Strasse weiter in Richtung Melrose.
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18.07.2007 - 105 km
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Heute
haben wir die Besichtigung der Ruinen von Melrose Abbey sowie der Dryburgh
Abbey auf dem Programm. Melrose beeindruckt durch die Grösse, während Dryburgh
schön an einer Biegung des River Tweed liegt. Bei durch die Steinhaufen lassen
wir uns in die Vergangenheit zurückversetzen. Wir suchen noch dir Ruinen des
ehemaligen Römerlagers Trimontium, die finden wir aber nicht. Weiter geht die
Fahr dem Tweed entlang, wir nehmen immer die Nebenstrassen. Die Landschaft
gefällt, wir unternehmen diverse kurze Spaziergänge. In Peebles suchen wir
einen der Campingplätze auf. Der Platz liegt mitten in einem Park, den Abend
verbringen wir in einem urigen Pub in Peebles.
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19.07.2007 - 170 km
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Heute
planen wir die letzte Etappe auf schottischem Boden. Wir wollen dem River Tweed
in die Berge folgen. Das Tal wird nach Peebles immer einsamer, die Landschaft
immer schöner. Kurz vor der Quelle biegen wir auf eine Nebenstrasse ab und
fahren entlang von zwei Stauseen Richtung Selkirk. In Jedburgh besichtigen wir
wieder mal eine Abteiruine, anschliessend geht die Fahrt weiter zum Carter Bar.
Mit einem Regenguss werden wir von Schottland verabschiedet. Auf der A68 fahren
wir gegen Süden. Bei Bellingham finden wir einen schönen Campingplatz, wir
lassen uns dort nieder und betrachten alle gemachten Bilder…
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20.07.2007 - 91 km
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Durch
die Hügel von Northumberland fahren wir in Richtung Newcastle. Wir haben noch
einen Tipp gekriegt: in der Nähe des Fähranlegers soll es einen Outletshop von
Barber geben. Wir fahren hin und finden den Shop. Leider ist es so wie immer
mit den Barbersachen: die sind einfach nicht unser Geschmack. Wir fahren zum
Fähranleger und machen einen kurzen Rundgang durch die Anlage. Schon bald
heisst es aufleinen und verladen und Kabine beziehen. Bei einem guten
Nachtessen geniessen wir die Überfahrt.
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21.07.2007 bis 22.07.2007 - 927 km
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Die
Reise geht von Amsterdam auf der Route mit den selben Staus in Richtung Belgien
und Luxemburg. In Nennig beziehen wir wieder unseren Stellplatz auf dem
Campingplatz. Am nächsten Tag nehmen wir die restliche Strecke in Angriff und
sind so gegen 15:00 Uhr wieder zu Hause.
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